Wohnen

Rheine ist in den vergangenen Jahren gewachsen. Der Wohnungsmarkt ist dadurch angespannt. Die Ansiedlung der Bundeswehr und die erfolgreiche Gewerbeflächenvermarktung und Neuansiedlungen führen dazu, dass der Druck nicht nachlassen wird.

Die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und preiswerten Baugrundstücken steht auch künftig weiter auf meiner Agenda.

Das Baugebiet „Eschendorfer Aue“ ist ein echter Erfolg. Die weitere Vermarktung der Einfamilienhausgrundstücke im Westteils beginnt noch in diesem Jahr. Die Mehrfamilienhausgrundstücke werden aktuell vermarktet.

Es hat sich eindeutig gezeigt: Die Entwicklung durch die Stadt hatte eine preisdämpfende Wirkung. Sonst wären diese Quadratmeter-Preise nicht möglich geworden. Das war der richtige Weg.

Auch die Damloup-Kaserne ist für zusätzlichen Wohnraum vorzusehen. Es ist richtig, wenn wir daraus kein Wohngebiet für Einfamilienhäuser machen. So viele zentral gelegene Flächen haben wir nicht mehr. Verdichtung und Geschosswohnungsbau ist nicht automatisch gleich Sozialer Brennpunkt! Gleichwohl muss auch auf die Interessen der Anwohner Rücksicht genommen werden und die Zahl der Wohneinheiten begrenzt werden.

Es liegt an uns, wie wir die Rahmenbedingungen für dieses Quartier planen. Unter energetischen Gesichtspunkten kann und sollte hier ein Vorzeige-Quartier entstehen. Das gilt ebenso für moderne Mobilitätsangebote. Unser Anspruch muss hier sein, ein echtes Zukunftsquartier zu entwickeln.

Wir brauchen mehr Wohnungen. Wir brauchen kleine Wohnungen, wir brauchen barrierefreie Wohnungen und wir brauchen auch bezahlbaren Wohnungsraum.

In Münster wird der Wohnraum unbezahlbar. Das trifft vor allem immer häufiger Studenten. Wir können aus Münsters Not in Rheine eine Tugend machen. Ich bin mir sicher, dass in Rheine bald auch schon das Thema studentisches Wohnen an Bedeutung gewinnen wird.

Das Wohnen im Kern der Innenstadt muss möglich gemacht werden. Im Kerngebiet ist das zur Zeit in Erdgeschosslagen nicht möglich. Gleichwohl wird es auch in Zukunft Leerstand geben, weil wir Handelsflächen (in den Randlagen) verlieren. Eine planerische Konzentration unserer Fußgängerzone sollten wir angehen, Randbereiche, die viel Leerstand haben, sollten umgeplant werden, damit mehr Wohnraum in der Stadt entstehen kann. Auch das ist ein Weg zur Belebung unserer Innenstadt.

Meine Ziele

  • Schaffung von preisgünstigem Bauland
  • Weitere Stärkung des öffentlich geförderten Wohnungsbaus
  • Wohnen im Innenstadtkern möglich machen
  • Gute Rahmenbedingungen für Investoren schaffen
  • Innenverdichtung vor Außenentwicklung, aber mit angemessener Rücksicht auf die Nachbarschaft