Mobilität und Verkehr

Rheine auf dem Weg zu noch mehr Fahrradfreundlichkeit!

Eine zentrale Frage ist, wie wir in Zukunft mobil sein wollen. Der Verkehr ist für die Erreichung der Klimaschutzziele ein wesentlicher Faktor. Das bedeutet, wir müssen in Rheine die Rahmenbedingungen so gestalten, dass wir mobil bleiben und die Umwelt möglichst wenig belasten. Gut, dass wir dem „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ beigetreten sind.

Rheine auf dem Weg zu noch mehr Fahrradfreundlichkeit!
Rheine ist eine Stadt der kurzen Wege. Da drängt es sich auf, dass wir möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Rheine ist auf einem sehr guten Weg, zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt zu werden.

Seit 2018 sind wir beim Stadtradeln dabei, steigern uns von Jahr zu Jahr und erzielen dabei Spitzenplatzierungen in Bund und Land.

Der Stadtrat hat im März 2020 mit großer Mehrheit ein Radverkehrskonzept („Klimaschutzteilkonzept Radverkehr“) beschossen.

Als begeisterter Radfahrer möchte ich mich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Maßnahmen auch umgesetzt werden und z. B. weitere Fahrradstraßen eingerichtet werden. Auch wenn nicht alles auf einmal geht: Die konsequente Verbesserung unserer Fahrradinfrastruktur ist nachhaltiger, als „pop-up-bike-lanes“ (Für dieses Wort kann ich nichts!) einzurichten.

Der Spatenstich im März 2020 am Bahnhofsausgang West war der Startpunkt für eine zweite Radstation am Bahnhof. Dort entstehen 240 kostenlose Fahrradabstellplätze bis August 2020.

Oft steht diese Art der Fortbewegung nicht im Focus: Das Zu-Fuß-Gehen. Es ist gesund und noch platzsparender als das Fahrrad.

Rheine erhält nun als eine von 12 Kommunen in NRW vom Verkehrsministerium Profi-Hilfe für einen Fußverkehrs-Check. Ich bin mir sicher, dass neu gewonnene Erkenntnisse in unsere Stadtplanung einfließen können.

2016 ist die Stadtverwaltung in die Elektromobilität eingestiegen. Mit 4 E-Autos und E-Bikes ist der Anfang gemacht. In der Rathaustiefgarage wurden auf meine Initiative Fahrradabstellplätze geschaffen und das Nebeneinander von Rad und Auto funktioniert.
Die aktuelle Baustelle am Kettelerufer wird nachhaltig das radtouristische Angebot in und um Rheine stärken.

Auch die Teilnahme der Stadt Rheine an KONRAD (Klimaschutz durch Optimierung der Nahmobilität und des Radverkehrs) seit Juni 2018 sorgt für weitere Verbesserungen der Fahrradinfrastruktur (z.B. Ladestationen, Radabstellanlagen, radfreundliche Ampelschaltung). Damit werden wir bis Mai 2021 weitere Verbesserungen für die Radfahrer/innen erreichen.

In den vergangenen fünf Jahren haben wir in Sachen Fahrradfreundlichkeit einen Riesenschritt nach vorne gemacht haben. Weitere Schritte müssen folgen.

Unser Stadtbusverkehr muss weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden. Ich begrüße die testweise Anbindung an unsere Gewerbegebiete sowie Fahrtzeiten, die an die Ladenöffnung angepasst werden. Dieser Test musste „coronabedingt“ auf August verschoben werden, aber ich bin gute Hoffnung, dass die Bürgerschaft ein verbessertes Angebot auch stärker nachfragen wird.

Wir müssen jetzt die Weichen für die Mobilität der Zukunft in Rheine stellen: technikoffen, experimentierfreudig, vernetzend. An Mobilstationen werden unterschiedliche Verkehrsangebote miteinander verknüpft werden.

Das Auto wird im ländlichen Raum weiter seine Bedeutung haben, aber die Stadt muss für nachhaltigere Alternativen bessere Rahmenbedingungen schaffen.

Rheine erhält nun als eine von 12 Kommunen in NRW vom Verkehrsministerium Profi-Hilfe für einen Fußverkehrs-Check. Ich bin mir sicher, dass neu gewonnene Erkenntnisse in unsere Stadtplanung einfließen können und damit auch für mehr Barrierefreiheit gesorgt werden kann.

Meine Ziele

  • Ein fahrradfreundliches Rheine

  • Einrichtung weiterer Fahrradstraßen

  • Ausweitung des Stadtbusverkehrs

  • Vernetzte Mobilitätsangebote

  • Car-Sharing-Angebote