Jugendkunstschule

Als ich am 16. Mai 2017 bei der Auftaktveranstaltung zum Kulturentwicklungsplan im Falkenhof die Frage aufgeworfen habe, warum Rheine keine Jugendkunstschule hat, gab es (noch) keine Antwort.

Seitdem ist in Rheine eine Menge passiert und das „Projekt Jugendkunstschule“ ist als zartes Pflänzchen gestartet und beginnt nun Wurzeln zu schlagen. Es ist für mich eine echte Herzensangelegenheit geworden.

Einen ersten Umsetzungsschritt gab es im Sommer 2019. Im „Hinterhof“ des Hypothalamus haben wir ein zentral gelegenes Provisorium geschaffen, eine „Kulturwerkstatt“ und damit einen Kreativ-Ort für Kinder und Jugendliche.

Wir denken die Idee nun größer! Die Kooperation mit dem Projektlabor des Berufskollegs des Kreises Steinfurt hat für einen weiteren Schub gesorgt. Im Berufskolleg gibt es mit dem Maker Space eine kreative Lernumgebung, wo Kinder und Jugendliche nach Lust und Laune experimentieren können.

Jugendkunstschule und Projektlabor „unter einem Dach“ – so sieht es das Konzept nun vor – „Art & Tech Station Rheine“ lautet jetzt der Arbeitstitel. Mit dieser einzigartigen Idee rennen wir nun viele offene Türen ein.

Die erste Landesförderung im „Programm Dritte Orte“ haben wir erhalten und jetzt wollen wir die zweite Förderstufe erreichen. Damit könnten wir aus dem Provisorium nun an einen festen Standort in Bahnhofsnähe ziehen. Ob es die Triebwagenhalle wird oder ein anderer Ort, das wird sich noch zeigen.

Diese Idee halte ich für so überzeugend, dass wir alle gemeinsam daran weiterarbeiten sollten. Das kann ein echtes „Leuchtturmprojekt“ für Rheine werden und das Angebot für Kinder und Jugendliche in unserer Stadt sinnvoll ergänzen!

Meine Ziele

  • Gestaltung eines neuen Kreativ-Ortes in Bahnhofsnähe gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen
  • Erreichen der zweiten Förderphase „Dritte Orte“
  • Gründung eines Fördervereins
  • Schaffung einer Struktur, die Stadt und Kreis in die Lage versetzt, das Projekt „auf Augenhöhe“ voranzutreiben
  • Unterstützung von privaten Sponsoren einwerben